Die Abkühlung und Ruhephase
Ein wichtiger Bestandteil des Saunierens ist das richtige Abkühlen aus Ausruhen. Nur so kann der Mensch sich hinterher vollkommen erfrischt und ermuntert fühlen. Das Körpergefühl ist nach dem Saunagang so wechselhaft wie das Saunieren selbst. Genau diese starken Kontraste machen das besondere Gefühl der Sauna aus und sind in jedem Fall wünschenswert. Daher gehört nicht nur die angenehme Wärme und wohlige Hitze zur Sauna, sondern auch die eisige Kälte und die erfrischende Kühle. Das eigene Empfinden der Hitze hängt sogar stark mit den Kälteanwendungen zusammen.
Je intensiver die Abkühlung und die Ruhephase sind, desto intensiver wird der gesamte Saunagang empfunden. Die Kaltphase nach dem Saunieren ist aus dem Frischluftbad zur Abkühlung der Atemwege und aus den Kaltwasser-Anwendungen zur Abkühlung der Hautgefäße zusammengesetzt. Beide Abkühlungen erfrischen den Körper und dienen der Normalisierung der Körpertemperatur. Die Abkühlphase ist nicht länger als die Schwitzphase, die Länge der Anwendungen ist meist ähnlich. Viele Saunagänger, besonders Neulinge, empfinden das kalte Wasser auf der Haut oftmals als sehr unangenehm. Unter der Haut befinden sich viermal mehr Thermorezeptoren für Kälte als für Wärme. Kälte wird hierdurch viermal stärker wahrgenommen als Wärme. Durch diese übermäßig vorhandenen Kältesensoren reagiert die Haut gerade bei ungeübten Saunagästen stark, und die kalten Duschen werden als richtiggehend unangenehm bis hin zu schmerzhaft empfunden. Sie behelfen sich daher mit nur mäßig kalten Duschen, was jedoch dem eigentlichen Charakter der Wechselbäder nicht entspricht. Erst ein wirklich deutlicher Kontrast zwischen Hitze und Kälte kann die gesundheitlichen Trainingswirkungen auslösen. Eine schrittweise Abkühlung ist nach jedem Saunagang empfehlenswert. Zunächst wird mit dem Frischluftaufenthalt begonnen. So werden die erwärmten Körperregionen langsam und nicht schockartig auf ihre normale Temperatur herab gekühlt. Hierbei sollte der Saunagast weder sitzen noch stehen, sondern die Muskeln bei leichten, nicht anstrengenden Bewegungen abkühlen lassen. So wird die Durchblutung weiter gefördert.
Nach dem Frischluftbad folgt die kalte Dusche. Kaltes Wasser auf erhitzter Haut führt nicht zu einem Kälteschock, sondern zu einem starken Zusammenziehen der Blutgefäße. Dieses fördert das schnelle Strömen von erwärmtem Blut ins Körperinnere. Durch den wiederholten Wechsel von Erweiterung und Verengung der Blutgefäße entstehen erhebliche Trainingseffekte für die Gefäße. Wassergüsse werden durch einen Schlauch in einem spitzen Winkel zum Körper aufgebracht, damit sich das kalte Wasser zügig und flächig auf der Haut verbreiten kann. Bei Saunierenden ohne Bluthockdruck sowie bei nicht Schwangeren kann nun ein Tauchbad folgen. Beim Einstieg in das Tauchbecken sollte man ruhig durchatmen und gegebenenfalls auch mit dem Kopf kurz unterrauchen. Durch die ritualisiert durchgeführten Abkühlungsmethoden wird starkes Nachschwitzen vermieden, welches ansonsten zu Erkältungskrankheiten führen kann. Auch werden nur bei korrektem Abkühlen der besondere Erfrischungseffekt und das von innen heraus auftretende Wärmegefühl erreicht, welche charakteristisch für die Saunagänge sind. Dusche sowie Tauchbad sollten nur über einen kurzen Zeitraum genutzt werden. Sie beanspruchen den Körper stark. Das Tauchbad wirkt neben dem Kaltreiz auch mit Wasserdruck, welcher den Durchblutungswiderstand der Haut erhöht. Die anschließende Ruhephase sollte in einem ruhigen, gemütlichen Raum möglichst ohne Gespräche oder Geräusche stattfinden. Bei Saunen für zu Hause ist es empfehlenswert, die Sauna in einem Raum unterzubringen, in dem ausreichend Ruheplatz vorhanden ist.
Das Modell „Cortona“ ist hier besonders geeignet, da es zusätzlich zu seiner komfortablen Ausstattung von zwei Bänken und der Premium Ausstattung von drei Kopfstützen, Bankblenden und Rückenlehnen auch über außen angebrachte Regalsysteme verfügt. So werden keine platzraubenden Schränke benötigt, und der restliche Raum des Zimmers kann als Ruheraum genutzt werden. So ist „Cortona“ ideal für private Saunagänge mit ausreichenden Abkühlungs- und Ruhephasen.
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