Der richtige Saunaofen für die eigene Sauna
Wer sich für eine eigene Holz Sauna interessiert wird früher oder später mit der Frage konfrontiert, was für ein Saunaofen sich für die ausgesuchte Sauna eignet. Im Fachhandel finden sich zumeist zwei unterschiedliche Arten von Saunaöfen – den Hinterbankofen und den offenen Saunaofen.
In der Regel werden beide Arten von Öfen elektrisch betrieben, wobei es auch Modelle gibt, welche mit Gas oder Holz beheizt werden. Nun stellt sich der Laie sicherlich die Frage, wie groß und leistungsstark der Ofen für die eigene Sauna sein sollte. Für eine 2-3 qm große Holz Sauna genügt in der Regel ein Saunaofen, welcher eine Leistung von 5 kW aufweist. Öfen dieser Größe werden in der Regel mit 220 Volt betrieben. Für eine Sauna mit der Fläche von 2-4 qm ist ein Ofen mit der Leistung von 6 kW empfehlenswert. Derartige Öfen benötigen in der Regel eine Stromstärke von 380 Volt. Für Saunakabinen mit einer Fläche von 3-4 qm eignen sich Öfen mit einer Leistung von 7 kW. Diese Öfen werden ebenfalls zumeist mit einer Spannung von 380 Volt betrieben. Für Saunen, welche eine Fläche von 5 qm überschreiten, empfiehlt sich die Verwendung eines Ofens, der eine Leistung von 8-9 kW aufweist. Auch diese Öfen werden in der Regel mit 380 Volt betrieben.
Grundsätzlich gilt für die Leistung eines Saunaofens folgende Faustregel: Je größer und leistungsstärker der Ofen, desto schneller heizt sich die Holz Sauna auf. Selbstverständlich muss der Saunaofen unbedingt mit einem VDE-Prüfsiegel ausgezeichnet sein.
Jeder elektrisch betriebene Saunaofen benötigt auch eine Steuereinheit. Hierbei sind Einheiten empfehlenswert, welche eine Temperatureinstellung von +70° bis +120 °C ermöglichen. Auch die Steuereinheit wird elektrisch betrieben und sollte ein entsprechendes Prüfsiegel besitzen.
Auf den Saunaofen werden zumeist Steine ausgelegt. Diese Steine sollte auf dem Ofen gleichmäßig verteilt werden und unbedingt eine hohe Beständigkeit gegen Hitze aufweisen.
Tags: finnische Sauna, Sauna, Saunaofen