Sauna Massivholz- und Schichtbauweise
Für den Bau einer eigenen Holz Sauna finden in der Regel zwei unterschiedliche Bausysteme Verwendung – die Massivholzbauweise und die Schichtholzbauweise.
Bei der Massivholzbauweise werden für den Bau ausschließlich massive Holzbretter verwendet, welche in der Regel eine Dicke von bis zu 5 cm aufweisen. Hierfür eignen sich Fichtenholzbretter besonders gut, da Fichtenholz eine sehr hohe Faserdichte besitzt, die für eine natürliche Wärmedämmung sehr förderlich ist.
Da bei einer Massivholzsauna in der Regel keine Dämmmaterialien verbaut werden, sollte die genannte Mindeststärke der Holzbretter nicht unterschritten werden.
Bei der Massivholzbauweise werden die einzelnen Holzbretter waagerecht ausgerichtet und durch sogenannte Spannstangen und spezielle Eckverbindungen fixiert. Hierbei sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die einzelnen Holzbretter lückenlos aufeinander liegen. Zudem sollte eine Massivholzsauna, die im Innern eines Hauses errichtet wird, ausreichend Abstand zu den Wänden des Raumes haben, damit die Luftzirkulation gewährleistet wird. Der Fachmann empfiehlt hierfür einen Wandabstand von ca. 10 cm.
Für eine Holz Sauna, die mithilfe der Schichtbauweise errichtet wird, muss im ersten Arbeitsschritt ein Holzrahmen montiert werden. In diesen Holzrahmen wird das Dämmmaterial, wie beispielsweise Mineralwolle oder Kork, eingebracht. Im Innern des Saunaraumes wird diese Dämmschicht im nächsten Arbeitsschritt mit einer sogenannten Dampfsperre versehen, welche das Dämmmaterial vor der Feuchtigkeit schützt. Als Dampfsperre eignet sich eine dicke und reisfeste Aluminiumfolie besonders gut. Wurde die Dampfsperre im Innern der Holz Sauna auf das Dämmmaterial aufgebracht, kann mit der Verkleidung der Innen- und Außenwände der Saunakabine begonnen werden. Hierfür werden zumeist Nut- und Federbretter aus Fichtenholz oder Hemlocktannenholz verwendet.
Die Bretter für die Innen- und Außenverkleidung der Wände sollten mindestens 12 mm dick sein. Für die Außenverkleidung von nicht sichtbaren Wänden der Saunakabine können auch ausreichend dicke Spanplatten verbaut werden. Bei der Schichtbauweise muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Dampfsperre auch ausreichend dicht ist, da sonst die Feuchtigkeit in das Dämmmaterial gelangen und diesem, sowie der Holzverkleidung, nachhaltig schaden kann.
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