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Die Sauna und das Nervensystem

Dienstag, 21. September 2010

Jeder Saunagänger kennt das angenehme, wohlige Gefühl nach dem Saunabad. Das Wohlbefinden reicht von erholt, erfrischt und vital bis hin zu gut gelaunt und entspannt. Der Saunagang wird häufig auch als „Stoß ins Vegetativum“ bezeichnet. Im vegetativen Nervensystem werden die menschlichen Organfunktionen gelenkt, der Mensch selber hat keinen direkten Einfluss darauf. Durch die gravierenden Einwirkungen der wechselnden Warm- und Kaltreize auf den Körper werden auch die Nerven ständig neu stimuliert. Die Sauna sorgt für eine nervliche Harmonisierung, bringt verirrte Hormone wieder in die richtige Spur und setzt zudem noch unzählige Glückshormone frei. Das vegetative Nervensystem hat genauso genommen zwei Hauptakteure. Der Sympathikus ist für die Leistung verantwortlich. Er beschleunigt Herzschlag und Atmung, lässt den Blutdruck ansteigen. Steht der menschliche Körper unter Stress und enormer Anspannung, so befindet sich der Sympathikus in Aktion.

Sein Gegenspieler ist der so genannte Parasympathikus. Er ist der Nerv der Beruhigung, Erholung und Ruhe. Ist er aktiv, so sinken Blutdruck, Herzfrequenz und Atemtätigkeit. Auch der Darm ist hiervon betroffen, er arbeitet bei Aktivität des Parasympathikus auf vollen Touren, um verbrauchte Energie wieder her zu stellen. Wird einer der beiden Hauptakteure zu viel belastet, kann sich das in mehr oder minder schweren Krankheitsbildern äußern. Wird der Sympathikus zu sehr beansprucht, hat der Körper nicht mehr die Möglichkeit, sich ausreichend zu regenerieren. Bei Überbeanspruchung des Parasympathikus fühlt der Mensch sich dauernd müde und schlapp, Magenstörungen und chronische Müdigkeit sowie das Burn-out-Syndrom können die Folgen sein. Das normale Wechselspiel zwischen Sympathikus und Parasympathikus ist wie ein Pendel. Es ist fein aufeinander abgestimmt und führt im Körper zu ausgelastetem Wohlbefinden. Ungleichgewicht kann von leichten Störungen im Allgemeinbefinden bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Regelmäßige Saunagänge trainieren durch die ständig wechselnden Reize von heiß und kalt die Reaktionsfähigkeit der beiden Gegenspieler.

Sie lernen so, auf gegensätzliche starke Reize immer schneller zu reagieren. Festgefahrene Mechanismen und tiefsitzende Blockaden können gelöst werden, die Fähigkeit, Entspannung zu finden, nimmt stetig zu. So wird die klassische Sauna zu einem hoch wirkungsvollen Regulationstraining für das vegetative Nervensystem. Im Anschluss an den Saunagang beobachten viele Saunabesucher eine gewisse Müdigkeit bei sich selber. Die Ursache hierfür ist bei der gesteigerten Aktivität des Parasympathikus zu finden. Dieses Phänomen nennt sich parasympathikotone Nachschwankung und bewirkt, dass besonders durch viel Stress geplagte Menschen sich nach dem Saunieren besonders wohl fühlen. Einschlafstörungen können durch einen abendlichen Gang in die private Sauna so leicht behoben werden, wenn der Saunagänger im Anschluss an die Saunanutzung ohne Eile den Weg ins Bett sucht. Die parasympathikotone Nachschwankung fällt so in die Einschlafphase, wodurch der Schlaf besonders erholsam und ruhig wird. Die Sauna trainiert die beiden Gegenspieler bis zu einem ausgewogenen Gleichgewicht. Regelmäßige Saunagänger leiden so weit weniger unter dem alltäglichen Stress und können entspannter durch ihr Leben gehen. Besonders bei stressgeplagten Menschen empfiehlt sich eine eigene, private Sauna zu Hause. Durch die freie Entscheidung über den Zeitpunkt des Saunaganges und die anschließende Möglichkeit, sofort das Bett aufsuchen zu können, erhöht sich die ruhige und entspannende Wirkung der Sauna immens.

Das Modell „Ravana“ bietet hier sowohl für Singles als auch für Paare oder kleine Familien die idealen Voraussetzungen. Durch zwei integrierte Liegen finden auch mehrere Saunagänger gleichzeitig Platz, wobei auch die Benutzung durch eine Person sehr gut durchsetzbar ist. Der zu beheizende Raum ist nicht allzu groß und kann relativ schnell aufgeheizt werden. Damit bietet sich „Ravana“ ideal für erholsame und entspannende Saunagänge an.

Saunagänger und Sportler

Dienstag, 21. September 2010

Was die Sauna für Sportler besonders interessant macht, ist die Verbesserung der Regenerationsfähigkeit. Die Erhöhung der Ausdauer ist eher ein positiver Nebeneffekt, welcher letztendlich jedoch auch der Leistungsfähigkeit zugute kommt. Der Körper verbraucht bei jeglichen Sportarten Sauerstoff, um dadurch Energie zu erzeugen. Ist eine gewisse Grenze hierbei überschritten, so versucht der Körper, seine Energie ohne die Mitwirkung von Sauerstoff zu erzeugen.

So entsteht in den Muskeln Milchsäure, welche die Muskelflächen übersäuert und so zu schmerzhaften Muskelkatern führen kann. Durch die gesteigerte Durchblutung während des Saunaganges wird die schädliche Milchsäure schneller als gewöhnlich abtransportiert und aus dem Körper ausgeschwemmt. Die Muskulatur wird schneller regeneriert. Auch bei feinsten Verletzungen der Muskelfasern, was auch den so genannten Muskelkater verursachen kann, verhilft die Sauna zu schnellerer Heilung und Regeneration. Besonders interessant für Sportler ist ein weiterer Effekt der Sauna. Regelmäßige Saunagänge fördern die Lungenkapazität, auch Vitalkapazität genannt. Eine Steigerung von bis zu 15 % kann durch regelmäßiges Saunieren erzielt werden, wodurch besonders Ausdauersportler profitieren. Nebenbei ist die allgemeine, durch die Sauna erzielte Abhärtung, für die Sportler von Interesse. Wichtig ist die richtige Reihenfolge beim Saunieren. Zuerst sollte der Sport betrieben werden. Der Körper befindet sich nach dem Schwitzbad in einer Entspannungsphase, der Mensch fühlt sich zumeist müde. Zudem wird der Kreislauf durch die Schwitzphasen und den dauernden Wechsel von heiß auf kalt belastet, wonach eine sportliche Aktivität nicht unbedingt ratsam ist. Nach dem Sport sollte vor dem Saunagang zumindest eine Normalisierung des Pulsschlages abgewartet werden. Dieser erhöht sich durch die hohen Temperaturen in der Sauna bereits um fast das Doppelte, daher sollte der Saunagänger nur mit einem ruhigen Puls saunieren. Das Herz und der Kreislauf werden sonst zu stark beansprucht.

Eine halbe Stunde Ruhe zwischen sportlicher Aktivität und Saunagang sollte mindestens eingeplant werden, da der Kreislauf so die Gelegenheit bekommt, sich zu normalisieren. Auch sollte vor dem Saunagang ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Gerade nach dem Sport hat der Körper meist viel Wasser verloren, welches wieder aufgefüllt werden sollte, damit der Kreislauf die Belastungen aushalten kann. Besonders geeignet sind hier Wasser, Fruchtsaftschorlen oder verdünnte Gemüsesäfte. Bei Sportverletzungen oder vor einem Wettkampf sollte kein Saunagang eingeplant werden. Durch die in der Sauna gesteigerte Durchblutung der Haut und der Hautgefäße kann es zu erneuten Blutungen bei bereits leicht verheilten Wunden kommen. Bei gut verheilenden Verletzungen wie abgeklungenen Schwellungen kann die Sauna jedoch die Regeneration und Heilung fördern. Besonders Sportler bevorzugen die eigene, private Sauna in den eigenen vier Wänden.

Hier ist das Modell „Kira 3“ mit Fronteinstieg besonders geeignet. Mit einer Seitenlänge von 231 cm bietet es ausreichend Platz für mehrere Sportler, durch den komfortablen Fronteinstieg und die Platz sparend angebrachte Querliege ist dieses Modell auch optisch absolut überzeugend. Der Saunaofen kann sowohl rechts als auch links der Tür angebracht werden und nimmt so keinen unnötigen Platz in Anspruch. Zusätzliche Extras wie ein Ofenschutzgitter und Kopfstützen bieten jeden nur erdenklichen Komfort für den Sportler.

Die verschiedenen Sauna-Arten heute

Montag, 20. September 2010

Die klassische Dampfsauna hat sich bis heute stark weiterentwickelt. So bietet die so genannte Kristallsauna eine ganz besondere Entspannung. Der Aufbau der Sauna ist gleich dem der klassischen Schwitzsauna. Zusätzlich werden allerdings über dem Saunaofen Rauchquarzkristalle angebracht. Diese verströmen beim Saunagang ein angenehmes, beruhigendes Licht. Das Licht soll die Tiefenentspannung fördern, welche jedoch bereits bei ausgiebigen Saunabädern erreicht werden kann.

Das Licht der Rauchquarzkristalle sorgt für eine harmonischere Stimmung und unterstützt so die tiefen Entspannungsphasen der Saunagänger. Die Kristalle lassen sich in nahezu jeder Sauna problemlos nachträglich anbringen. Eine weitere besondere Sauna-Art ist das Helarium. Hierbei wird der Saunagänger zusätzlich zum Hitzereiz mit unterschiedlichen Farben angestrahlt. Diese sollen die Stimmung und die Körperfunktion positiv beeinflussen. Erzeugt werden die verschiedenen Farben durch eine Niederdrucklampe mit einem speziellen, eigens entwickelten Gasgemisch. Die Wirkung der Farben ist individuell lenkbar. Rot beispielsweise soll die Aktivität der Haut und der Hautdrüsen an. Gelb steigert die geistige Leistungsfähigkeit und stabilisiert die Verdauungsorgane, Blau sowie Grün haben eine beruhigende Wirkung auf Körper und Seele. Stimmungsaufheller sind Weiß, wobei auch einfache, sehr helle Strahler die Stimmung bereits deutlich anheben können.

Eine ganz besondere Art der Sauna ist die Infrarot Wärmekabine. Die gesamte Schwitzkabine wird hierbei mit Infrarotstrahlern beheizt. Die Temperaturen bleiben hierbei mit 35 bis 55° C weit unter den normalen Temperaturen in einer Sauna. Die gezielt eingesetzte Wärme soll hartnäckige Verspannungen lösen und ganze Muskelflächen wieder geschmeidig und beweglich machen. Da die Infrarotstrahler nur gezielt eingesetzt werden und den Raum nicht komplett erhitzen, bleiben einige Körperflächen kalt. Dies mag einerseits als Nachteil erscheinen, bietet jedoch gleichzeitig den entscheidenden Vorteil, dass eine punktgenaue Behandlung von Problemstellen so gewährleistet werden kann. Oftmals wird die Infrarot Wärmekabine auch bei physiotherapeutischen Erkrankungen angewendet, um die Arbeit der Therapeuten zu unterstützen. Neben den entspannenden und Muskel lockernden Effekten hilft die Infrarot Wärmekabine auch, den Körper über Hautausscheidungen zu entgiften. Auch soll die Hitze der Infrarotstrahler beim Abnehmen behilflich sein. Ein erhöhter Kalorienverbrauch kann ein positiver Nebeneffekt bei der Wärmekabine sein.

Ein tolles Modell, welches sich für eine Infrarot Wärmekabine eignet, ist das Modell “ECO 1″ mit Fronteinstieg. Das schmale, unauffällige Design mit einer bronzierten Glastür und eingebauten Flächenstrahlern ermöglicht ein schnelles, gezieltes Erwärmen der gewünschten Körperpartien. Die geringen Maße von 112 cm Breite und 101 cm Tiefe ermöglichen eine Unterbringung auch in kleinsten Räumen. Durch die hervorragende Isolierung mit einem Spezialsoftlineprofil und einer Mineralwolldämmung bleibt die entstandene Wärme in der Kabine und kann nicht aus der Kabine entweichen. So entsteht ein gleichmäßiges, angenehmes Klima in der Kabine. Die Infrarot Wärmekabine “ECO 1″ ist für eine Person geeignet und bietet Komfort in Form einer Sitzbank und einem praktischen Rückengitter. Die Kabine wird steckerfertig geliefert, kann also sofort nach dem Aufbau angeschlossen und genutzt werden. Durch die bronzierte Ganzglastür entsteht bei der kleineren Kabine ein dennoch offener Charakter.

Das richtige Saunaholz für den Saunaselbstbau

Mittwoch, 27. Januar 2010

Bei dem Selbstbau einer Sauna gehören unterschiedliche wichtige Details zur Planung, die im Vorfeld eine gründliche Überlegung benötigen und bei denen nicht immer das günstigste auch vorteilhaft ist.
Mit zu den wichtigsten Komponenten beim Saunaselbstbau, gehört selbstverständlich das Saunaholz. (weiterlesen…)

Selbstbausauna oder Fertigsauna aus Holz

Dienstag, 26. Januar 2010

Der Bau, als auch der Kauf einer Sauna aus Holz, kann sowohl in der einen als auch in der anderen Variante sehr rentabel sein. Dies hängt damit zusammen, wie häufig die Sauna aus Holz verwendet wird, welche extra Wünsche vorliegen und letztendlich auf von dem jeweiligen Material, das Holz, dass dafür verwendet wird. (weiterlesen…)

Welche Sauna eignet sich für mich als Heimsauna?

Freitag, 18. Dezember 2009

Das Saunieren gehört mit zu den beliebtesten Entspannungsmöglichkeiten und die Saunen werden immer günstiger, aufgrund der großen Nachfrage der Heimsauna. Natürlich gibt es nichts angenehmeres, als die eigene Sauna daheim oder im heimischen Garten. (weiterlesen…)

Der Bau einer Sauna

Freitag, 11. Dezember 2009

Wer sich dazu entschlossen hat, sich eine Holz Sauna für zu Hause zu bauen, muss sich erst einmal überlegen, ob die Holz Sauna im Haus gebaut werden soll oder draußen auf dem Grundstück. Wenn dieses geklärt ist, sollte man sich erst einmal eine Liste erstellen, auf welcher das gesamte Baumaterial aufgelistet ist. (weiterlesen…)

Grundregeln des Saunabaus

Freitag, 04. Dezember 2009

Für den Bau einer eigenen Holz Sauna müssen unbedingt einige sehr wichtige Grundregeln beachtet werden, damit der Saunabegeisterte auch viele Jahre an seiner eigenen Sauna Freude hat.

Ein sehr wichtiger Aspekt des Saunabaus ist der Untergrund, auf welcher die Saunakabine errichtet werden soll. Hierbei muss unbedingt darauf geachtet werden, dass der Untergrund waagrecht und eben ist, damit die Saunakabine nach der Errichtung die benötigte Stabilität aufweist. Soll die eigene Sauna in einem Raum des Eigenheimes, wie beispielsweise in einem Kellerraum, errichtet werden, empfiehlt es sich den Untergrund vorher mit Fliesen auszulegen.
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