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Saunaaufgüsse

Dienstag, 21. September 2010

Für jeden Saunagänger ist der Aufguss ein besonderer, zusätzlicher Reiz. In öffentlichen Saunen wird der Aufguss meist zu festgesetzten Zeiten vorgenommen, meist zur vollen Stunde. Bei der privaten Sauna zu Hause kann der Aufguss selbstverständlich zu jeder beliebigen Zeit vorgenommen werden, was den Reiz der eigenen Sauna immens erhöht. Eine Empfehlung für den Saunaaufguss ist, pro m³ etwa 10 – 15 ml Wasser zu verwenden. Das aufgegossene Wasser sollte schlagartig verdampfen. Um dies zu erreichen, müssen die Steine eine Temperatur von etwa 300 – 450° C erreicht haben. Daher kommen nur bestimmte Gesteine wie Olivin, Diabas, Dolerit oder auch Peridotit in Frage. Diese dunklen Tiefengesteine entsprechen den Anforderungen entsprechen, sie müssen zum einen die enorme Hitze aushalten können und dürfen nicht zerplatzen oder splittern, wenn das kalte Wasser aufgegossen wird. Durch den Aufguss wird die Luft in der Sauna schlagartig verändert.

Die Luft wird kurzzeitig angefeuchtet, wobei auch ein Anstieg des Taupunktes eintritt. Dieser ist die Temperaturgrenze, bei der der in der Luft vorhandene Wasserdampf kondensiert. Durch diesen Effekt wandelt sich der Dampf auf der Haut in Flüssigkeit zurück, wobei Kondenswärme frei wird. Die Schweißverdunstung und damit die Kühlung der Haut werden kurzzeitig unterbrochen, wodurch der Aufguss auf den Saunagänger besonders heiß wirkt. Der Effekt des intensiven Wärmereizes kann noch intensiviert werden. Hierzu wird die Dampfströmung in der Sauna erhöht. Die isolierende Dampfschicht direkt auf der Haut wird entfernt, indem der Saunameister durch Wedeln mit dem Handtuch einen Luftzug verursacht. In Finnland wird dieses Wedeln auch Quästen genannt. Anders als bei uns wird die Haut dort allerdings mit Birkenlaub beklopft, wodurch der isolierende Hautfilm entfernt wird. Das Quästen wird in Deutschland allerdings nicht angewendet, da die Saunen durch die Birkenblätter recht stark verschmutzen. Außerdem wird das Quästen nicht von jedem Saunagänger bevorzugt. Gerade in privaten Saunen lässt sich diese Art des Wedelns jedoch problemlos ausführen. Auch aromatische Aufgüsse werden hier gerne genutzt. I

m Gegensatz zu öffentlichen Saunen muss hier keine Rücksicht auf Fremde genommen werden, und der selbst bevorzugte Geruch kann voll und ganz genossen werden. Die verschiedenen Gerüche haben zudem auch unterschiedliche Wirkungsweisen auf den menschlichen Körper. Die Bergamotte sowie Orange oder Zitrone wirken stimmungsaufhellend, lindern Nervosität und steigern die Konzentration. Eukalyptus-Aufgüsse beruhigen die Atemwege, wirken schleimlösend und entkrampfend. Weitere Hilfe bei Erkältungskrankheiten bietet ein Aufguss mit Kiefern- und Fichtennadeln, welche zudem Muskelschmerzen lindern. Melisse wirkt antibakteriell und belebend, wohingegen Nelke desinfiziert und bei Erkältungen hilfreich sein kann. Zedernholz fördert den Schlaf, sollte aber nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, da es Wehen auslösen kann. Die Myrte wirkt entkrampfend, schleimlösend und lindert Schmerzen in Muskeln. Die wohltuenden Düfte des Aufgusses unterstützen Körper und Seele gleichermaßen. Beim ersten Aufguss sollten drei Tropfen des ausgesuchten Öls in die Schöpfkelle gegeben werden, beim zweiten Aufguss vier. Beim letzten Aufguss kann die Menge auf fünf Tropfen erhöht werden. Mehr Öl zuzuführen bringt hier keine gesteigerte Wirkung. Da die Saunen komplett aus Holz bestehen, sind sie leicht brennbar. Das Öl darf daher niemals direkt auf die Steine gegeben werden, da es brennbar ist und so eine Stichflamme entstehen kann.

Für individuelle Saunaaufgüsse eignet sich das Saunamodell „Asmada“ mit Rundeinstieg. Durch die geringen Seitenlängen von 151 cm passt sie ideal in kleinere Räume und bietet auch einzelnen Aromaaufguss-Genießern den optimalen Platz hierfür. In Kombination mit dem angebotenen Biokombiofen eignet sich das Modell „Asmada“ hervorragend für aromatische Aufgüsse jeder Art.

Die Saunatemperaturen und wie sie auf den Körper wirken

Dienstag, 21. September 2010

Die Temperaturen innerhalb der Sauna sind unterschiedlich. Der Saunaofen strahlt nach oben eine Hitze von maximal 200° C aus. Zu den Seiten werden etwa 100° C abgegeben. Die recht hoch erscheinende Temperatur verteilt sich in der Sauna in unterschiedlichen Zonen. An der Decke liegt die Temperatur mit rund 100° C am höchsten. Je weiter unten in der Sauna sich der Saunierende befindet, desto kühler wird es. Auf der dritten Sitzbank herrschen Temperaturen von etwa 80 – 90° C. Auf der mittleren Bank sind durchschnittlich 65° C messbar, und im unteren Bereich der Bänke sind noch etwa 50° C Hitze vorhanden. Im Bereich des Fußbodens erreicht das Thermometer noch etwa die 40°-Marke. Die Luftfeuchtigkeit sinkt mit zunehmender Hitze. Können im Bereich der unteren Liege zwischen 8 und 23 % Luftfeuchtigkeit gemessen werden, so sind im Deckenbereich nur noch 2 – 5 % Feuchtigkeit messbar.

Durch das extreme Temperaturgefälle innerhalb des Saunaraumes von bis zu 60° C entstehen auch im eigenen Körper starke Temperaturunterschiede. Sitzt der Saunagänger beispielsweise auf der mittleren Bank, so befindet sich sein Kopf bei einer Temperatur von etwa 85° C, während seine Füße sich in einem Bereich von etwa 55° C wieder finden. Für Saunaneulinge ist es daher besonders empfehlenswert, die ersten Saunagänge im Liegen zu absolvieren. So befindet sich der gesamte Körper in derselben Hitzezone und wird weniger stark beansprucht. Lediglich 2 – 3 Minuten vor Ende der Schwitzphase sollte der Neuling sich aufsetzen, damit der Kreislauf wieder anlaufen kann. Durch die extreme Hitze und dabei relativ geringe Luftfeuchtigkeit gibt es im menschlichen Körper verschiedene Wirkungsweisen. Der Körper reagiert zum einen mit erhöhter Hautdurchblutung auf die Hitze. Dadurch kann das Blut gekühlt werden und überhitzt so nicht den Körper. Zum anderen reagiert die Haut mit bisweilen starkem Schwitzen. Verdunstet der Schweiß, wird die Haut ebenfalls herabgekühlt. So kann die Körpertemperatur auch bei den starken Temperaturunterschieden beim Saunieren konstant gehalten werden. So steigt die Temperatur der Haut, welche normalerweise bei rund 30° C liegt, beim Saunieren um bis zu 10° C an, während die Körperkerntemperatur lediglich um 1 – 1,5° C ansteigt. Ein positiver Effekt, welcher durch die Temperaturerhöhung auftritt, ist eine Intensivierung der Stoffwechselvorgänge. Die Blutgefäße erweitern sich durch die Wärme, die Blutstromgeschwindigkeit nimmt, ebenso wie die Blutverteilung im Körper, zu. Außerdem steigen die Herzfrequenz und damit auch die durch den Körper gepumpte Menge an Blut. Dies ist ein für den menschlichen Organismus sehr positiver und förderlicher Effekt, da das Herz das Blut ökonomischer und schneller transportieren kann. Es wird tiefer in die Hautblutgefäße gepumpt und damit werden auch Schadstoffe schneller abgebaut.

Absolut ideal für besonders ausgeglichene Schwitzphasen in der Sauna ist das Modell „Marona“ mit Eckeinstieg. Dieses luxuriöse Modell verfügt über 4 Bänke mit Rückenlehnen sowie Bankblenden. Zudem wird durch die bronzierte Ganzglastür und zwei eingebaute Fenster eine harmonische und offene Stimmung erzeugt. Trotz der recht großen Abmessungen von 262 cm in der Breite und 253 cm in der Tiefe sowie einer Höhe von 212 cm passt sich das Modell „Marona“ auch gut in kleinere Räume an. Die beigefügten Regalsysteme bieten ideale Unterbringungsmöglichkeiten für Handtücher und Saunazubehör.

Die Wirkung der Sauna

Montag, 20. September 2010

Die Sauna hat verschiedene Wirkungen auf den menschlichen Organismus. Zum einen dient sie seit langer Zeit der Abhärtung. Durch regelmäßiges Saunieren wird der gesamte Körper angeregt, einigen Krankheiten wie Infekten der Atemwege oder auch bronchialen Krankheiten kann hervorragend vorgebeugt werden. Zudem steigert regelmäßiges Saunieren die Abwehrkräfte. Durch den anregenden Wechsel von heiß und kalt lernt der Körper, sich auf Temperaturschwankungen einzustellen. Bei starken Umweltbelastungen wie hohen Ozonwerten im Sommer oder starken Temperaturschwankungen, wie sie heutzutage immer häufiger auftreten, kann der Körper sich selber besser regulieren.

Neben den Abwehrkräften kann auch ein äußerst wirksames Gefäßtraining in der Sauna stattfinden. Durch die von außen einwirkenden, extremen Temperaturen wird ein Erweitern und Zusammenziehen der Gefäße automatisch im Körper trainiert. So kann Herzinfarkten oder ähnlichen Erkrankungen sehr gut vorgebeugt werden. Dies ist wiederum sehr förderlich bei der Blutdruckregelung. Besonders bei einer Neigung zum niedrigen Blutdruck werden Saunagänge von Medizinern empfohlen. Menschen mit hohem, nur schwer regulierbarem Blutdruck sollten jedoch auf das Saunieren verzichten. Wird der Blutdruck jedoch mit Medikamenten gut reguliert, steht einem Saunagang auch hier nichts im Wege. So können auch leichte Durchblutungsstörungen in den Beinen mit Saunagängen sehr gut zusätzlich behandelt werden. Neben Gefäßkrankheiten sind auch verschiedene rheumatische Krankheiten durch Saunagänge behandelbar. Die starke, trockene Hitze in der Schwitzphase wirkt sich beruhigend, schmerzlindernd und mitunter abschwellend auf inaktive rheumatische Krankheiten aus, auch bei Weichteilrheumatismus wird Saunieren empfohlen. Zur Vorbereitung einer Diät kann die entschlackende Wirkung der Sauna genutzt werden. Hierbei entzieht der Körper sich selbst Wasser, so dass ein größerer Gewichtsverlust auftritt. Dazu zieht das Blut Wasser aus dem umliegenden Gewebe, so dass dieses entschlackt wird. Dies ist äußerst gesundheitsfördernd und bringt den Mineralstoffkreislauf im Körper wieder auf einen gesunden Stand. Fett wird in der Sauna nicht verloren, doch die Entschlackung ist eine ideale Vorbereitung für eine folgende Diät, zumal nach einem Saunagang der Appetit weniger groß ist. Durch den hohen Entzug an Wasser kann es im Körper zu einem Ungleichgewicht kommen. Bei einem normalen Saunagang verliert der Körper etwa einen Liter Schweiß. Zwischen den Schwitzphasen sollte dies nicht ausgeglichen werden, da so die Entschlackung nicht weitergeführt wird. Der Körper würde vermehrt das zugeführte Wasser ausscheiden und nicht die im Gewebe eingelagerten Schlackenstoffe. Der hohe Verlust an Flüssigkeit fügt dem Körper keinen Schaden zu. Isst und trinkt der Saunagänger nach dem Saunieren wie gewohnt, so sind die körpereigenen Reservespeicher schnell wieder aufgefüllt. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr nach den Saunagängen sollte allerdings stets gewährleistet sein, damit der Kreislauf nicht absackt.

Ideal für diese medizinisch wertvollen Saunagänge ist das Modell „Rondira 1“. Es überzeugt durch sein spezielles Design mit einem halbrunden, deckenhohen Glaseinsatz an der vorderen Ecke. Direkt neben der bronzierten Fronttür gelegen bietet dieses Extra einen idealen Blick in die gesamte Sauna. So entsteht ein offenes und harmonisch auch in kleine Räume passendes Saunabad. Die Glaseinsätze ermöglichen es, Patienten auch von außerhalb beobachten zu können, um so im Notfall eingreifen zu können. Durch die Seitenlängen von 193 cm Breite und 184 cm Tiefe ist eine gleichzeitige Benutzung von mehreren Saunagängern möglich, was das Modell „Rondira 1“ für eine Sauna zu Hause prädestiniert.

Kinder und Saunagänge

Montag, 20. September 2010

Besonders in Finnland, dem Ursprungsland der heute bekannten Sauna, ist es gängige Praxis, bereits Kleinkinder und Säuglinge mit in die Sauna zu nehmen. Für die Kinder ist der Saunagang ein wichtiges Training für das Immunsystem, welches durch regelmäßiges Saunieren unterstützt wird. Ihr junger Kreislauf kann die starken Temperaturschwankungen zumeist völlig problemlos verkraften. Häufig fühlen sich in öffentlichen Saunen die Saunagänger jedoch durch kleine Kinder gestört. Doch sind häufig gerade die Kinder die begeistertsten Saunagänger. Sie lieben die Freiheit, sich unbekleidet und frei bewegen zu können.

Auch hat die Sauna sehr positive Effekte auf die Abwehrkräfte der Kleinen. Der Ablauf des Saunabades bleibt auch mit kleinen Kindern gleich, jedoch muss hier beachtet werden, dass kleine Kinder unter 3 Jahren nur bedingt Zutritt zu öffentlichen Saunen erhalten. Auch bei privaten Saunen ist gerade bei Kleinkindern wichtig, dass sie zumindest für die Schwitzphasen ohne Windel bleiben können, ohne sich einzunässen. In öffentlichen Saunabädern sind gerade aus diesen hygienischen Gründen Kinder meist nicht zugelassen. Zusätzlich zum hygienischen Standpunkt kann auch ein weiteres Problem auftreten. Wird die Windel in der Sauna angelassen, kann sich unter den Stoffen Hitze anstauen. Hierdurch kann es dem Kind nicht nur unangenehm werden, auch können teils leichte Verbrennungserscheinungen auftreten.

Für Kinder kann der Saunagang zum unvergesslichen Erlebnis werden. Eine Beaufsichtigung durch einen Erwachsenen ist unumgänglich, damit die Sauna für alle Beteiligten ein schönes Ereignis wird. Die Temperaturen innerhalb der Sauna liegen bei Kindern und Erwachsenen gleichauf. Kinder fühlen sich zumeist auf der mittleren Sitzbank am wohlsten, wobei die Zeitspanne der Schwitzphase relativ kurz gehalten werden sollte. Da Kinder im Vergleich zu ihrer Körpergröße eine recht große Hautoberfläche haben, nehmen sie die Wärme in der Sauna schneller auf als Erwachsene. Auch das anschließende Abkühlen sollte aus demselben Grund langsam und behutsam geschehen. Alle Kinder entwickeln früher oder später ein Schamgefühl. Man sollte also das Kind selber entscheiden lassen, ob es nackt oder teils bekleidet saunieren möchte. Bei Krankheiten können die Abwehrkräfte der Kinder in der Sauna besonders gut gestärkt werden. Gerade bronchiale Erkrankungen und Infekte der Atemwege können durch regelmäßiges Saunieren vorbeugend behandelt werden. Wer öfter mit seinen Kindern in die Sauna möchte, der kann über die Anschaffung einer Sauna für zu Hause nachdenken. Den Kindern wird so die Möglichkeit gegeben, sich ohne Schamgefühl in der Sauna aufhalten zu können. Da in privaten Saunen keine Fremden saunieren, wird den Kindern so die Möglichkeit gegeben, unbefangen mit dem Thema Sauna Kontakt aufzunehmen.

Für die Sauna in den eigenen vier Wänden eignet sich besonders das Modell “Lena”. Die Fichtenholzwände ohne zusätzliche Fenster ermöglichen eine gewisse Privatsphäre, und durch die bronzierte Ganzglastür fällt ein angenehmes Licht ein. Der Eckeinstieg des Modells “Lena” lässt keine Gesamteinsicht in den Saunaraum zu, so dass auch “versteckte Ecken” entstehen. Hier können sich gerade Kinder aufhalten, die schon ein gewisses Schamgefühl entwickelt haben und lieber unbeobachtet saunieren möchten. Durch die großen Abmessungen von 231 cm in Breite und Tiefe sowie 200 cm in der Höhe bietet “Lena” ausreichend Platz für die gesamte Familie.

Der Ablauf des Saunaganges

Montag, 20. September 2010

Vor dem Saunagang sollte sich der Saunagänger sicher sein, dass er auf die mitunter starken Einflüsse des Schwitzbades körperlich ausreichend reagieren kann. Zu Beginn des Saunabades sollte man sich ganz bewusst darauf einstimmen. Ein ruhiges Ausziehritual, eine Toilettengang sowie eine reinigende Dusche sollten stets ritualisiert durchgeführt werden. So können sich sowohl Körper als auch Geist langsam und behutsam auf den Saunagang vorbereiten. Die erste Schwitzphase des Ganges sollte maximal 8 bis 12 Minuten andauern. Hierzu kann sich der Saunagänger auf eine der oberen Bänke niederlegen oder hinsetzen. Eine absolut entspannte und bequeme Lage ist hier unabdingbar, um die entsprechende körperliche, tiefe Entspannung zu finden. Die letzten beiden Minuten des ersten Saunaganges sollten allerdings stets im Sitzen verbracht werden, um nicht aus dem Liegen direkt Aufstehen zu müssen. So kann der Kreislauf besser vorbereitet werden.

Auf den ersten Saunagang folgt die Abkühlphase. Sie beginnt meist mit einem Gang an der frischen Luft. So können sich Atmung und Haut wieder normalisieren. Anschließend ist meist ein Gang unter die kalte Dusche sinnvoll. Wer das nicht mag, kann alternativ kalte Güsse an Armen und Beinen vornehmen oder kurz ins Kaltwasserbecken eintauchen. Zu Hause eignet sich ein kalter Guss aus der Dusche oder, bei Gartensaunen, auch aus dem Wasserschlauch. Der Saunagang sollte mit einem warmen Fußbad angeschlossen werden. Nach der ersten Schwitzphase und der Abkühlphase folgt eine entspannende Ruhephase. Sie sollte eine Dauer von 15 Minuten nicht unterschreiten, jedoch sollte sie auch nicht länger als 30 Minuten andauern. In der Ruhepause kann sowohl gelesen als auch eine ruhige Unterhaltung geführt werden, jedoch sollte nichts an- oder aufregendes unternommen werden. Auch sollte die Ruhepause möglichst im Liegen vorgenommen werden. So kann der Körper sich von den anstrengenden Temperaturunterschieden erholen und sich auf die nächsten Saunagänge vorbereiten. Bis zu zwei weitere Saunagänge können nun, je nach körperlichem Wohlbefinden, folgen. Die Schwitzphasen sollten hierbei nicht länger als 15 Minuten andauern. Nach der letzten Ruhephase sollte noch einmal geduscht werden, wobei auch das Waschen der Haare vorgenommen werden sollte. Durch die reinigenden und säubernden Effekte der Saunagänge ist ein Einseifen des Körpers nicht nötig. Allerdings kann jetzt eine Hautpflegecreme benutzt werden, da die Poren der Haut nach dem Saunieren geöffnet und für Pflegestoffe besonders empfänglich sind.

Für größere Gruppen, welche die Sauna gerne nutzen möchten, aber auch für Familien, die gerne und häufig in den eigenen vier Wänden saunieren, empfiehlt sich besonders das Modell “Gobin” mit Fronteinstieg. Die großflächige Sauna mit Seitenlängen von 231 cm Breite und 196 cm Tiefe bietet sich besonders für die Familiennutzung an. Die mittig angebrachte, bronzierte Glastür ermöglicht einen sicheren Einstieg in die Sauna. Die Tür aus Sicherheitsglas öffnet sich nach außen, wodurch die Verletzungsgefahr minimiert wird. Auch die verschiedenen, einbaubaren Öfen lassen sich sicher unterbringen. Direkt neben der Eingangstür aufgestellt bleibt eine breite Lücke zwischen Ofen und Sitzbank. Hierdurch ist auch bei kleineren Kindern die Verletzungsgefahr durch Verbrennen minimiert. Die Position von Ofen und Tür kann jedoch bereits beim Aufbau vertauscht werden. Ein über dem Ofen angebrachtes Fenster bringt deutlich mehr Helligkeit in die Saunakabine. Die Sitzbänke verlaufen über zwei Ebenen. So können mehrere Saunagänger gleichzeitig einen angenehmen Sitzplatz finden. Die Saunakabine “Gobin” bietet so idealen Saunakomfort für die ganze Familie in den eigenen vier Wänden.

Die verschiedenen Sauna-Arten heute

Montag, 20. September 2010

Die klassische Dampfsauna hat sich bis heute stark weiterentwickelt. So bietet die so genannte Kristallsauna eine ganz besondere Entspannung. Der Aufbau der Sauna ist gleich dem der klassischen Schwitzsauna. Zusätzlich werden allerdings über dem Saunaofen Rauchquarzkristalle angebracht. Diese verströmen beim Saunagang ein angenehmes, beruhigendes Licht. Das Licht soll die Tiefenentspannung fördern, welche jedoch bereits bei ausgiebigen Saunabädern erreicht werden kann.

Das Licht der Rauchquarzkristalle sorgt für eine harmonischere Stimmung und unterstützt so die tiefen Entspannungsphasen der Saunagänger. Die Kristalle lassen sich in nahezu jeder Sauna problemlos nachträglich anbringen. Eine weitere besondere Sauna-Art ist das Helarium. Hierbei wird der Saunagänger zusätzlich zum Hitzereiz mit unterschiedlichen Farben angestrahlt. Diese sollen die Stimmung und die Körperfunktion positiv beeinflussen. Erzeugt werden die verschiedenen Farben durch eine Niederdrucklampe mit einem speziellen, eigens entwickelten Gasgemisch. Die Wirkung der Farben ist individuell lenkbar. Rot beispielsweise soll die Aktivität der Haut und der Hautdrüsen an. Gelb steigert die geistige Leistungsfähigkeit und stabilisiert die Verdauungsorgane, Blau sowie Grün haben eine beruhigende Wirkung auf Körper und Seele. Stimmungsaufheller sind Weiß, wobei auch einfache, sehr helle Strahler die Stimmung bereits deutlich anheben können.

Eine ganz besondere Art der Sauna ist die Infrarot Wärmekabine. Die gesamte Schwitzkabine wird hierbei mit Infrarotstrahlern beheizt. Die Temperaturen bleiben hierbei mit 35 bis 55° C weit unter den normalen Temperaturen in einer Sauna. Die gezielt eingesetzte Wärme soll hartnäckige Verspannungen lösen und ganze Muskelflächen wieder geschmeidig und beweglich machen. Da die Infrarotstrahler nur gezielt eingesetzt werden und den Raum nicht komplett erhitzen, bleiben einige Körperflächen kalt. Dies mag einerseits als Nachteil erscheinen, bietet jedoch gleichzeitig den entscheidenden Vorteil, dass eine punktgenaue Behandlung von Problemstellen so gewährleistet werden kann. Oftmals wird die Infrarot Wärmekabine auch bei physiotherapeutischen Erkrankungen angewendet, um die Arbeit der Therapeuten zu unterstützen. Neben den entspannenden und Muskel lockernden Effekten hilft die Infrarot Wärmekabine auch, den Körper über Hautausscheidungen zu entgiften. Auch soll die Hitze der Infrarotstrahler beim Abnehmen behilflich sein. Ein erhöhter Kalorienverbrauch kann ein positiver Nebeneffekt bei der Wärmekabine sein.

Ein tolles Modell, welches sich für eine Infrarot Wärmekabine eignet, ist das Modell “ECO 1″ mit Fronteinstieg. Das schmale, unauffällige Design mit einer bronzierten Glastür und eingebauten Flächenstrahlern ermöglicht ein schnelles, gezieltes Erwärmen der gewünschten Körperpartien. Die geringen Maße von 112 cm Breite und 101 cm Tiefe ermöglichen eine Unterbringung auch in kleinsten Räumen. Durch die hervorragende Isolierung mit einem Spezialsoftlineprofil und einer Mineralwolldämmung bleibt die entstandene Wärme in der Kabine und kann nicht aus der Kabine entweichen. So entsteht ein gleichmäßiges, angenehmes Klima in der Kabine. Die Infrarot Wärmekabine “ECO 1″ ist für eine Person geeignet und bietet Komfort in Form einer Sitzbank und einem praktischen Rückengitter. Die Kabine wird steckerfertig geliefert, kann also sofort nach dem Aufbau angeschlossen und genutzt werden. Durch die bronzierte Ganzglastür entsteht bei der kleineren Kabine ein dennoch offener Charakter.

Die Geschichte der Sauna und ihre Anfänge

Montag, 20. September 2010

Die Sauna, welche auch als finnisches Bad bekannt ist, hat äußerst wohltuende Wirkungen auf Körper und Seele. Die ersten Ursprünge der Sauna werden bereits in der Steinzeit vermutet. Die Steinzeitmenschen benutzten Erdlöcher und Höhlen dazu, mit Hilfe von im Feuer erhitzten Steinen und einer Abdeckung aus Ästen und Blättern Schwitzbäder zu erschaffen. Diese dienten, nach einer Verbreitung über die gesamte Nordhalbkugel der Erde, vor allem medizinischen Zwecken. Auf die heißen Steine wurden Kräutermixturen gegossen, welche die unterschiedlichsten Krankheiten heilen sollten. Doch der Grundgedanke hinter dem Erhitzen der Steine war lange der Schutz gegen die Kälte. Gerade in den kalten Wintermonaten speicherten die erhitzten Steine lange die Wärme und konnten so die Steinzeitmenschen gegen Kälte und Erfrieren schützen.

Auch als gesellschaftliche Stätten wurden die Saunen gerne genutzt. Die Menschen nutzten die gemeinsamen Saunagänge seit je her als Treffpunkt und zum Austausch von Neuigkeiten. Gerade die Männer suchten die Sauna häufig auf. Besonders die Griechen und Römer führten rituelle Saunagänge und Badbesuche durch. Diese gehörten zum alltäglichen Leben. In islamisch geprägten Ländern waren die Saunagänge stets stark ritualisiert. Frauen durften, wenn überhaupt, nur in eigens dafür eingerichteten Damensaunen Zutritt erhalten. Im Mittelalter dann wurden die Saunen im europäischen Raum öffentlich zugänglich gemacht. Frauen und Männer hatten gleichermaßen freien Zutritt. Der so genannte Saunabader sorgte nicht nur für den reibungslosen Saunagang, sondern nahm mitunter auch kleinere Operationen vor. Da die Sauna besonders für die Körperhygiene zuträglich war, wurde der gesundheitliche Aspekt immer wichtiger. Die Kirche sah jedoch lange Jahre die Pflege des Körpers als unwichtige Eitelkeit und boykottierte die Saunabäder. Nach und nach verloren sich durch die kirchlichen Anfeindungen die Saunabäder in den Städten.

Nur ein Land führte seine Saunatradition unbeirrt fort. Finnlands Einwohner saunierten gerne und sehr häufig. Mehr als 90 % der Finnen saunieren bis heute, auf 5 Millionen Einwohner kommen etwa 1,5 Millionen Saunen. Die heute bekannten Saunen finden ihre Urform in der finnischen Blockhüttensauna. Hierbei wurde eine Blockhütte aus Fichtenholz mit Steinen und Astwerk von innen erhitzt. Der entstehende Rauch wurde nach Erreichen der gewünschten Temperatur über einen kleinen Rauchabzug abgelassen. Durch die Weiterentwicklung der finnischen Sauna verringerte sich die durch das offene Feuer entstandene Brandgefahr. Elektrische Öfen ersetzten die Feuerstellen und sorgten so gleichzeitig für Hitze ohne die starke Rauchentwicklung. So wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts auch die Möglichkeit geboren, Saunen in geschlossene Räume hinein zu bauen.

Für die klassische, in nahezu jeden Raum passende Sauna eignet sich besonders das Modell “Lenja” mit Fronteinstieg. Durch die geringen Seitenlängen von nur 149 cm und einer Höhe von 205 cm ist es möglich, “Lenja” auch in kleineren Räumen unter zu bringen. Durch den Fronteinstieg, welcher rechts oder links angebaut werden kann, ist eine flexible Raumgestaltung gleichzeitig möglich. Die bronzierte Glastür ermöglicht ein entspanntes saunen in harmonischer Atmosphäre. Weitere Extras wie ein stabiles Ofenschutzgitter aus Fichtenholz oder bequeme Kopfstützen aus Espenholz können dazu bestellt werden. Ein schneller und einfacher Aufbau ist durch die praktische Elementbauweise möglich. In dieser klassischen Standardsauna kann jederzeit ein erholsamer, entspannender Saunagang genossen werden.

Tipps zum Saunieren

Mittwoch, 27. Januar 2010

Saunieren kann man nur genießen, wenn man dabei alles richtig macht. Man geht in die Sauna, um seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, aber auch um zu entspannen und sich zu erholen. Dabei sollte man einige Gesundheit Tipps beachten, das der Saunagang auch ein Erfolg wird.
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